Umweltschutz in den Alltag integrieren

Umweltschutz in den Alltag integrieren

Niemand belastet gerne die Umwelt. Täglich gehen wir jedoch vielen kleinen Tätigkeiten nach, mit denen wir bewusst oder ganz unbewusst unserem Planeten schaden. Dabei ist es gar kein großer Umstand, sein Verhalten in so einigen Bereichen unseres Lebens anzupassen. Dieser Beitrag verrät, wie man bereits mit kleinen Veränderungen viel für die Umwelt tun kann.

Gemeinsam mehr erreichen

Es gibt viele Initiativen, die uns darüber informieren, wie wir die Umwelt aktiv schützen können. Denn wie oft im Leben heißt es auch im Umweltschutz: Gemeinsam sind wir stärker. Anstatt nur seine eigenen Gewohnheiten anzupassen, sollte man also auch Freunde, Kollegen und Arbeitgeber überzeugen und animieren. Ein gutes Beispiel ist die PokerStars Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihr Büro umweltfreundlich zu gestalten. Dazu gehört das Sammeln von Regenwasser und Parkplätze mit Ladestationen für Elektroautos.

Energiesparlampen verwenden

Wie der Name es schon sagt, benötigen Energiesparlampen weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen. Diese verbrauchen im Durchschnitt nämlich 100 Watt Leistung, während eine Sparlampe weniger als 20 Watt in Anspruch nimmt. Die Energiesparlampen brauchen zwar ca. 30 Sekunden, um ihr volles Potential zu erreichen, sind danach aber genauso hell wie eine normale Glühbirne. Mittlerweile gibt es Sparlampen auch in unterschiedlichsten Farbtönen, sodass man je nach Wunsch, kaltes oder warmes Licht mit ihnen erzeugen kann.

Geräte komplett ausschalten

Die meisten elektronischen Geräte, die wir in unserem Alltag verwenden, haben mittlerweile eine Standby-Funktion. Obwohl sich diese bei Fernseher, Computer, Waschmaschine und Co. als äußerst praktisch erweisen kann, sind Geräte in diesem Modus jedoch heimliche Stromfresser. Seit 2013 darf der Stromverbrauch im Standby nur noch bis zu 1 Watt betragen. Bedenkt man jedoch die Anzahl der Geräte in einem Haushalt, kann man hier mit dem Ausschalten beträchtlich Strom sparen. Prima eignen sich deshalb innovative Steckdosenleisten mit einzeln schaltbaren Steckdosen.

Auf Fleisch verzichten

Wenn mehr Menschen auf dieser Welt Vegetarier wären, dann würde sich unser Planet etwas erholen können. Auch die Anzahl der Zivilisationskrankheiten, die mit dem übermäßigen Verzehr von Fleisch zusammenhängen, würden deutlich zurückgehen. Einer der größten Klimakiller ist nämlich das sogenannte Methangas, das besonders Rinder bei ihrer Verdauung produzieren. Auch verbraucht die Massentierhaltung eine große Menge Wasser: Laut Statistik würde bei einer weltweiten vegetarischen Ernährungsweise 70% Prozent weniger Wasser verbraucht werden. Da es vielen schwerfällt, komplett auf Fleisch zu verzichten, hilft es schon, nur jeden zweiten Tag Fleisch auf dem Speiseplan stehen zu haben.

Papier sparen

In unserem digitalisierten Zeitalter müssen wir immer weniger Unterlagen in Papierform ausdrucken oder abheften. Selbst die digitale Unterschrift bei offiziellen Dokumenten wie Verträgen wird von vielen Institutionen bereits anerkannt und auch genutzt. Wir können jedoch noch viel mehr tun, um unseren Papierverbrauch einzudämmen. Anstatt sich zum Beispiel eine frisch gedruckte Auflage eines neuen Buches zu kaufen, kann man sich eine elektronische Version auf einen e-Reader oder ein Tablet herunterladen. Diese ist meist auch günstiger als das physische Buch. Natürlich kann man auch ganz klassisch in die Bibliothek gehen und sich das jeweilige Exemplar ausleihen.

Richtig heizen

Viele Menschen heizen ihre Wohnung oder ihr Haus ineffizient und belasten damit nicht nur die Umwelt, sondern auch ihr Bankkonto. Zum Beispiel sollte man die Heizung während des Lüftens immer ausschalten. Eine kurze Sturzlüftung, bei der die Fenster weit geöffnet sind, ist auch immer besser als ein Fenster dauerhaft auf Kipp zu lassen und dabei etwa noch nicht einmal die Heizung herunterzudrehen. Anstatt die Zimmertemperatur im Winter drastisch zu erhöhen, sollte man Fenster und Türen gut isolieren und auch zu einem wärmeren Pullover greifen, anstatt gleich zum Thermostat.

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Clever shoppen

Mittlerweile gibt es besonders in größeren Städten eine gute Auswahl an Secondhand-Shops, die hochwertige und kaum getragene Kleidung zu Niedrigpreisen verkaufen. Auch elektronische Geräte in gutem oder sehr gutem Zustand lassen sich ohne weiteres über bestimmte Plattformen im Internet bestellen. Beim normalen Einkaufen sollte man auf bestimmte Wegwerfprodukte verzichten. Schon der Gebrauch von wiederverwendbaren „Coffee-To-Go“-Bechern oder Einkaufstaschen aus Stoff vermindert unnötigen Müll erheblich. Wie Sie beim täglichen Einkauf noch mehr auf die Umwelt achten können, ohne sich dabei zu sehr einzuschränken, können Sie in diesem Beitrag nachlesen.